Menschenpflege A-Z ► Lern-/Lehrhilfen ► Folienvorlagen

Ruhen und schlafen
ATL-Folienvorlagen, Bd. 9



Henke, Friedhelm
Brigitte Kunz Verlag - Fachbücher der Schlüterschen
ISBN 3-87706-772-7;
39,88 € / 69,90 sFr

Inhalt: Anatomomische u. physiologische Grundlagen, Träumen, Nachtdienst, Zirkadianer-Rhythmus, Bewusstsein,
Pflegebett, Betten, Lagern, Schlafstörungen, -rituale, -hygiene, -förderung, -diagnostik, Pflegeplanung.


Aufrechterhalten der Vitalfunktionen; Für Sicherheit sorgen (I)
ATL-Folienvorlagen, Bd. 11


Henke, Friedhelm
Brigitte Kunz Verlag - Fachbücher der Schlüterschen
ISBN 3-87706-778-6;
39,88 € / 69,90 sFr

Inhalt: Puls, Blutdruck, Atmung, Bewusstsein, Körpertemperatur, Sicherheit, Verantwortung, Pflegeprozess,
Qualitätssicherung, Qualitätsstufenmodell, Qualtitätszirkel, Qualitätsdimensionen, Dekubitus-, Thromboembolie-,
Pneumonie-, Kontraktur-, Sturz-, Aspirations-, Verwirrungsprophylaxe, Brandschutz u.a.


Für Sicherheit sorgen (II); Sich als Mann/Frau fühlen und verhalten
ATL-Folienvorlagen, Bd. 12


Henke, Friedhelm
Brigitte Kunz Verlag - Fachbücher der Schlüterschen
ISBN 3-87706-779-4;
39,88 € / 69,90 sFr

Inhalt: Arzneimittelgesetz, -formen, -gruppen, -bereitstellung, 8-R-Regel, Injektionen, Infusionen, ZVK, Infektologie, Individual-
, Umwelt-, Abfallhygiene, nosokomiale Infektion, Desinfektion, Sterilisation, Seuchen, Isolierung; Genitaltrakt: Anatomie und Physiologie, Sexualverhalten, Intimsphäre, Ekel, Berührungen, Sexualität im Alter, Krebsvorsorge, Mammakarzinom, Aids u.a.

 


Overheadfolien und Arbeitsblätter sind insbesondere für Lernende und Lehrende in der Pflege eine große Hilfe für die Darstellung von Inhalten.
Sie sind zur Aktivierung, Verdeutlichung oder Sicherung des pflegerischen Lernstoffs einsetzbar. Dieses Plädoyer für den Einsatz von Folienvorlagen und Arbeitsblättern soll nun am Beispiel der Unterrichtseinheit „Umgang mit Schlafstörungen“ erläutert werden. In der Praxis haben die Auszubildenden sicher schon häufig die routinemäßige Frage „Haben Sie gut geschlafen?“ gehört bzw. sie selbst gestellt. Meistens wird darauf ebenfalls aus Routine oder Höflichkeit eine Zustimmung erfolgt sein, die die Pflegekraft dann angesichts eines meist umfangreichen Arbeitspensums wohl erleichternd zur Kenntnis genommen haben wird. Wie verhält man sich aber bei einer Verneinung? Kann man Schlafstörungen pflegerisch entgegenwirken? Die Lernenden sind im Praxiseinsatz auf Grund der Dienstzeiten selbst von veränderten Schlafgewohnheiten betroffen gewesen. Dieses und die Situation der Nachtwache könnten Bestandteile der Unterrichtsreihe sein.
Es bietet sich an, diese Erlebnisse bewusst zu machen, um erweiternd theoretisch-fundierte Erkenntnisse vermitteln zu können. Die Möglichkeit der Assoziation mit bereits erfahrenen Situationen kann die Verdichtung dieser Erfahrungen fördern, sodass sie den Auszubildenden als verinnerlichte Einstellungen verfügbar sind. Lernen ist der Erwerb und die Aneignung von Kenntnissen oder die Übernahme eines neuen Verhaltens auf Grund gemachter Erfahrung. Dafür ist natürlich vornehmlich die Praxis prädestiniert. Nicht selten passiert es dann aber doch, dass Anleiter den Auszubildenden bei der Pflege fragen: „Na, was würdest Du denn jetzt tun?“ Für unerfahrene Praktikanten ist diese Fragestellung wohl nicht besonders pädagogisch wertvoll. Sie benötigen zunächst einen Input und haben schließlich auch ein Recht auf eine konkrete und erklärende Anleitung.
Das „Learning by doing“ (der berühmte Sprung ins kalte Wasser) mag hinsichtlich des Lerneffekts überzeugend sein. Bei der verantwortungsvollen Pflege des Menschen sollte es jedoch nicht unbedingt immer am Anfang der Lernprozesse stehen! Genauso wie die Information des Patienten bei jeder Pflegemaßnahme an den Beginn gestellt wird, wird auch jedes Mal die Eigeninformation der Pflegekräfte vorausgesetzt. Mit diesen Erkundigungen über den jeweiligen Sachverhalt, der bei einem ganzheitlichen individuellen Ansatz vielschichtig sein dürfte, wird die Pflegekraft ihrer pflegerischen Verantwortung gerecht. Dafür bewährt hat sich - vor allem bei den Auszubildenden - eine Art gedankliche Checkliste.
Mittels Overheadfolien und Arbeitsblättern aus dem theoretischen Pflegeunterricht können die Lernenden dafür zahlreiche vorbildliche Möglichkeiten für sich entdecken. Wie aus den Beispielvorlagen (s. Anlage) ersichtlich ist, werden den Lernenden zunächst grundlegende Inhalte der Thematik (hier z.B. über den Schlafbedarf und die Schlaftypen) vermittelt. Wird allerdings lediglich diese Input-Strategie gefahren, lässt sich der Lernende zu sehr berieseln und wird Probleme haben, den Stoff auch tatsächlich zu verinnerlichen. Dazu ist eben die persönliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt wichtig! Schließlich muss man sich seine Haltung zum Thema schon selbst bilden, um später im Berufsalltag selbstsicher auftreten zu können.
Hier könnte man den Einsatz von Overheadfolien kritisieren, weil er zum Frontalunterricht verleitet und den Blick auf die Lernenden vernachlässigt. Darum sollen die Folienvorlagen von den Lernenden z.B. zur Übungen und Wiederholung auch selbst benutzt werden. Das leistet z.B. das Arbeitsblatt „Ursachen von Schlafstörungen“. dann wirken die Lernenden mit ihren individuellen Gedanken mit und helfen, das Lerngeschehen weiter voran zu bringen.